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Eine Woche nach dem Beben - Napas Winzer zwischen Inventur und Lese

by in News aus Food & Wine
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Eine Woche nach dem schweren Erdbeben im Napa Valley in der Nacht zum 24. August ist das Ausmaß der Schäden für die Winzer noch nicht klar zu beziffern. Die wichtigste Nachricht ist natürlich, dass es lediglich Verletzte gab;  etwa 250 wurden in Krankenhäusern der Region behandelt. Das Epizentrum des mit Stärke 6 stärksten Bebens der letzten 25 Jahre lag nahe der Stadt Napa, und ereignete sich in der Nacht auf den 24. August, ein Sonntag, somit Glück im Unglück für die Mitarbeiter der Weingüter.

Währenddessen hat der der Winzerverband "Napa Valley Vintners", in dem an die 500 Weingüter zusammen geschlossen sind, vorsichtige Entwarnung bei den Schäden gegeben. Diese betreffen vor allem den derzeit lagernden Jahrgang 2013 und teils noch 2012, beides sehr gute - aber auch ertragsstarke Jahrgänge; daher wird kaum mit einem erheblichen Verlust gerechnet, der die Preise beeinflusst. Viele Winzer beklagen zusammengestürzte Fasslager mit unterschiedlichen Verlusten an Wein und Schäden an den Barrels. Auch Flaschenlager verzeichnen teils größere Schäden.

Nördlich von Oakville, also weiter entfernt von Napa, scheinen die Schäden nach Anfragen lokaler Medien geringer ausgefallen zu sein. Viele Winzer hielten sich jedoch bedeckt was die Auswirkungen angeht. Auch die Lagerung hat einen großen Einfluss. Volle Fassregale in engen Warehouses hatten wenig Platz zum Zusammenstürzen, ebenso folienverschweisste Paletten.

Die Napa Valley Vintners haben einen Hilfsfond eingerichtet mit einer Eigenspende von 10 Mio. Dollar, um vor allen auch der Bevölkerung zu helfen, da viele Häuser stark beschädigt sind.


Da die Weinlese 2014 bereits begonnen hat, konzentrieren sich neben den Aufbauarbeiten in den Weingütern die Bemühungen darauf, Ersatz für zerstörte Kapazitäten für Verarbeitung und Lagerung des neuen Jahrgangs bereit zu stellen. Zwar schätzt der Verband die Schäden insgesamt als nicht erheblich ein, angesichts vieler stark betroffener Winzer und der noch laufenden Schadensinventur läst sich noch kein abschließendes Fazit ziehen.

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Guest Monday, 16 July 2018