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VinTour & Friends - unser Sherry Tasting goes Benchmark...

by in Kürzlich verkostet
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Auf zur nächsten Runde – etwas antizyklisch machen wir weiter mit unseren Social Tastings! 
Diesmal haben wir uns ein paar Benchmark-Vertreter zu dazugestellt.

In neuer Runde und mit neuen Zutaten ging es am Wochenende in den Garten. Zu den beiden trockenen Florhefe-Sherries „out of the box“ gesellte sich ein günstiger Sandeman Fino, der wegen seines günstiges Preises Neugier (oder Misstrauen?) geweckt hatte.

Zu den Sherries gab es Backfisch, Salat mit diversen Ölen zum Probieren (Traubenkern-,  Walnuss und Kürbiskern-Öl), kleine herzhafte Pasteten und natürlich Serrano und Manchego sowie andere Käsesorten und zum Schluss Früchte und Schokolade.

Der Sandmann Fino schlug sich erstaunlich gut gegen Tio Pepe und Entusiastico, wobei letzterer aufgrund seiner Frische und Salzigkeit ebenso seine Liebhaber fand; eindeutige Sieger ließen sich hier nicht ausmachen, ein Zeichen für die durchweg gute Qualität.

Dann stellten wir dem Oloroso von Barbadillo ein „Sangre y Trabajadero“ von Guiterrez-Colosia  zur Seite. Die Salatbasis erhielt mehr Nüsse und auch Nuss-Öl, dazu wurden weitere Speisen getestet. Wieder wurde der Vergleich zur Überraschung: Hatte der Barbadillo beim ersten Tasting noch deutliche Umami-Noten von Soja verbreitet, so präsentierte er sich nun nach ein paar Tagen Atmen frischer und nussiger, während der „Sangre y Trabajadero“ die Aromen sofort klar kontern konnte, aber je nach kulinarischem Begleiter auch cremige Soja-noten hervorbrachte. Manchego, Schinken, und unser gereifter Österreicher Käse mit nussigen bis fruchtigen Aromen passten wunderbar, der würzige französische Weichkäse, für sich super lecker und cremig, ging weniger gut. Beide Oloroso haben einige sehr schöne Länge, und müssen unbedingt noch mal zu „richtigen“ Fleischgerichten - dann am besten zusammen mit einem Palo Cortado - antreten!

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Medium Dry und Cream Sherry durften sich diesmal mit Früchten messen. Auch Camembert und Gorgonzola gingen wieder ims Rennen, wobei wir einhellig vermuteten, dass es wahrscheinlich bessere Blue Cheeses zum Sherry gibt. Die süßen, reifen Erdbeeren (leider ohne Sortenbezeichnung ;-) waren perfekt zum Dry Sack. Passend zu den Etiketten wollten wir dem Harveays Bristol Cream ein paar Brombeeren gönnen, aber das ging nicht wirklich zusammen - die meisten „Waldbeeren“ aus dem Handel sind einfach nicht süß genug. Mein Tipp: Ekströms Blaubeersuppe aus Schweden (leider hierzulande schwer zu bekommen) :-)

Der PX durfte sich zu später Stunde mit Schweizer Schokis vergnügen, von Mokka über Bitter bis zu Orange und Pfeffer-Schokolade. Eigentlich machten hier alle Varianten Spaß, was sicher an der Vielschichtigkeit des großartigen Osborne „Very Sweet“ liegt, oder aber auch an unserer inzwischen extatischen Sherry-Laune? 
Wie auch immer, der Benchmark-Test verschiedener PX Sherries musste vertagt werden und wird sicher folgen…


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Guest Freitag, 14 Dezember 2018